Wie fange ich denn bloß an?

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Hallöchen ihr Lieben! 

Hier also mein erster Beitrag zum Thema „Zeichnen und Malen“, ich hatte es ja versprochen 🙂 Ich bin selber kein großer Künstler, da ich noch nicht lange zeichne, etwa ein halbes Jahr erst. Daher verzichte ich auf umfangreiche Tutorials und erzähle euch lieber etwas über verschiedene Produkte und gebe so ein paar Basic-Tips. Vielen Dank an dieser Stelle an meinen Vater, denn ohne ihn wüsste ich so einiges über’s Zeichnen nicht ♥

Jeder fängt mal klein an, soviel ist klar. Nur wo fängt man am Besten an? Ihr solltet euch erstmal auf Kleinigkeiten beschränken. Wollt ihr lieber zeichnen oder malen? Fangt mit einer Sache an, beides ist ganz klar zu viel für den Anfang.

Wenn ihr euch entschieden habt, geht es daran, für das richtige Equipment zu sorgen. Was braucht man? Was ist eher unnötig? Ich beschränke mich hier erstmal nur auf das Zeichnen, dafür braucht ihr nicht viel. Ihr braucht Papier, Bleistifte, Radiergummi und Anspitzer. Für stinknormale Zeichnungen und Skizzen tut’s das normale Druckerpapier.

Bei Bleistiften solltet ihr auf jeden Fall auf Qualität achten, es müssen keine sauteuren High-End-Produkte sein, aber lasst bitte die Finger von 1€-Stiften aus dem Ramschladen. Stifte mit minderwertiger Qualität können einem den Spaß am Zeichnen mächtig vermiesen, sie brechen ständig ab, haben einen zu hohen Farbabrieb oder fühlen sich beim Zeichnen irgendwie kratzig an. Ich kann euch an dieser Stelle Bleistifte von KOH-I-NOOR empfehlen, die sind nicht allzu teuer und haben meiner Meinung nach eine gute Qualität. Achtet auch darauf, dass ihr verschiedene Härtegrade habt…das ist wichtig, denn man benutzt für Schattierungen andere Bleistifte als für Umrisse. Ich persönlich benutze für Umrisse Bleistifte der Stärke HB, für Schattierungen 4B und 6B und für wichtige Details 8H. B steht für weiche Stifte, H für härtere Stifte.

Was Radiergummis betrifft, solltet ihr euch einen Knetradierer besorgen. Ich benutze einen von Faber Castell, hat in etwa 1,30€ gekostet. Diese Radierer haben den Vorteil, dass sie je nach Bedarf formbar sind und auf dem Papier nicht schmieren, sondern wirklich Farbe entfernen. Und ihr habt auch nicht diese ekelhaften Überreste in Form von kleinen Gummisplittern 😀

Anspitzer…eigentlich egal, was ihr da nehmt. Ich benutze einen aus Metall, aber ich weiß nicht genau, inwieweit es da gravierende Qualitätsunterschiede gibt. Letztendlich muss sowieso jeder für sich die geeigneten Produkte finden.

Wichtig ist auch die Beleuchtung. Tagsüber hat man eigentlich immer ein ganz gutes Licht zum Zeichnen. Solltet ihr aber doch Licht aus der Birne benötigen, achtet darauf, dass es ein eher weißes Licht ist. Gerade, wenn ihr dann irgendwann mit Farbe arbeitet, ist gelbes Licht nicht die beste Wahl.

Wenn ihr alles beisammen habt, könnt ihr anfangen. 🙂 Ob man direkt das freie Zeichnen versucht oder lieber erstmal Bilder abzeichnet, muss jeder für sich selbst herausfinden. Da gibt es kein Patentrezept. Aber im Internet finden sich Tausende von Hilfestellungen, da ist auch sicherlich für euch was dabei! Und seid nicht zu kritisch mit euch selbst, jedes Bild ist ein Fortschritt!!! Besorgt euch ruhig einen Ordner, in den ihr eure Bilder abheftet, so könnt ihr beim Durchstöbern immer genau erkennen, wie sehr ihr euch mit der Zeit verbessert und wo es noch hapert und geübt werden muss.

Ich wünsch euch viel Spaß 🙂

Liebe für alle ♥

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