Unwort des Jahres!?

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Guten Abend 🙂

Es amüsiert mich jedes Mal aufs Neue…das Unwort des Jahres…im Normalfall Wörter, die es eigentlich nicht gibt und das ist eigentlich schon das ganz große Problem…

Unwort des Jahres 2012…pass upp…“Opferabo“! Bitte was? Ich meine, die Erläuterung kenne ich, aber trotzdem…Wtf o.O

Ich hätte so einige Vorschläge gehabt…die gelten zwar oft mehr für mich, als für die Allgemeinheit, aber ich denke auch nicht, dass Opferabo ein Alltagswort ist und jeden irgendwie betrifft 😀

Euro-Rettungsschirm
Betreuungsgeld
Dschungelcamp
Hartz4-TV
0%-Finanzierung
Apple
Republikaner
Mietspiegel
Montag

Nur so ein paar Ideen halt…aber doch bitte nicht „Opferabo“…

Bin gespannt auf das Unwort 2013!

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  1. Es wäre zu bedauern, wenn das „Betreuungsgeld“ unter den Vorschägen für das Unwort des Jahres verbleiben würde. Die bescheidene Anerkennung der Leistung für Erziehung und basale kognitive Entwicklung durch das Betreuungsgeld ist im Grunde sehr zu begrüßen. Denn so toll sind Krippen für 0 – 3jährige Kleinstkinder nicht, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT; Präsident von Gesamtmetall DULGER) wie wild trommeln: „Befreit die Mütter von ihren Kindern und fesselt sie an die Maschinen“
    Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes.
    Ausgerechnet diejenige Partei, die sich für die Schwachen einsetzen will, argumentiert reflexhaft gegen das Betreuungsgeld und trifft damit die Schwächsten der Gesellschaft.
    Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu befürchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge „learned helpnessless“ und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung. Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als Basis des Denkens. Mangelnde primäre (besonders 0 – 1,5 Jahre) frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
    Dadurch ist zu erwarten, dass die wichtigste Resource, welche unser Volk besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt geerntet wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5-6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, bereits 2010: 23%;; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
    Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe „Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

    • Kann ich nur eingeschränkt zustimmen. Natürlich ist es gut, wenn man die Möglichkeiten hat, ein Kind zuhause zu betreuen. Nur fürchte ich, dass das Geld in viel zu vielen Haushalten an den falschen Ecken landet. Und ich denke auch, dass es für manche vielleicht sogar ein Ansporn ist, direkt zuhause zu bleiben. Wer ohnehin nicht allzuviel Geld verdient und Krippenplatz selbst zahlt, ist daheim mit Geld von Staat und Mann vielleicht sogar besser gestellt – das mag jetzt wiederum auf weniger Mütter zutreffen, aber auch sowas sehe ich. Ich bin selbst Mutter und würde mich ehrlich gesagt schämen, Geld dafür zu bekommen, um mein Kind zu betreuen. Das Kind habe ich aus freien Stücken bekommen und auch die Erziehung habe ich aus freien Stücken übernommen, das muss mir niemand bezahlen. Es gibt genug Baustellen, an denen das Geld besser aufgehoben wäre als bei den falschen Eltern. Ganz davon ab, dass sich heutzutage kaum einer erlauben kann, allzu lange von der Arbeit wegzubleiben. Aber das repräsentiert eben nur meine eigene Meinung 😉

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