Archiv der Kategorie: Zeichnen – Malen – DIY

Drawing – Daily Sorgenkinder!

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Hallo ihr Lieben 😉

Tage wie heute (also freie Tage) nutze ich möglichst viel und oft zum Zeichnen. Und dann gibt es immer so die Sorgenkinder.

Ich komme irgendwie immer auf Motivideen, wenn ich Musik höre. Und wenn mir mal gar nix einfällt, werden es halt Fanarts. Gut, aber jetzt geht es ja gerade um die eigenen Bilder.

Manchmal hat man halt ein tolles Bild im Kopf. Aber irgendwie sind die Kanäle vom Hirn zur Hand verstopft. Geht nix. Sieht scheiße aus.  Heute hatte ich gleich zwei solche Sorgenkinder.

Sorgenkind Nummer eins

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Ich habe es jetzt zweimal neu coloriert. Und auch mit dem hier bin ich nicht zufrieden. Liegt übrigens gar nicht an den Farben (na gut, die Haare sind wie immer voll daneben und die Augen haben keine Lichtpunkte), sondern an den Schuhen. Das ist mir allerdings erst nach gut 2 Stunden bewusst geworden. Möp!

Sorgenkind Nummer zwei

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Die nette Dame liegt hier schon einige Stunden rum. Keine Farbe. Nur auf das Copicpapier übertragen. Ich bin an sich zufrieden. Die Hände…ja, nicht optimal, aber ok. Hände sind halt irgendwie die Meisterklasse. Ich sehe das Bild seit Stunden an. Mir fällt nix Hübsches ein. Es muss ja auch passen. Und irgendwie passt nix.

Jetzt gibt es ja mehrere Möglichkeiten. Wegschmeißen oder abheften. Ich persönlich versuche eigentlich immer, meine Bilder selbst in der größten Verzweiflung noch fertig zu machen. Und dann ab in Ordner. Manches findet allerdings auch nur den weg in die Tonne. Wie ist das bei euch? Das ungeliebte Motiv weiter bearbeiten oder als doofe Idee entsorgen?

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Drawing – Touch Twin marker ♥

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Hallo ihr Lieben 😉

Leider fehlt mir so ein bisschen Zeit, den speziellen Blog auszubauen. Daher schmeiß ich doch wieder alles in einen Topf. Das heißt: Heute gibt’s mal wieder was für die Künstler unter euch 🙂

Im Konkreten geht es im die „Touch Twin marker“. Die günstige Variante zu Copics. Aber sind sie schlechter? Ich persönlich sage, dass es keineswegs so ist. Ich habe mir also das 60er Set A bestellt. Für round about 170 Tacken auch nicht gerade geschenkt, aber im Gegensatz zu copics noch relativ erschwinglich.

Geliefert werden sie in einem Koffer. Erstmal prima. Ich mag es, wenn ich meinen Kram ordentlich verstauen kann. Wie die Copics auch haben die Touch eine feine und eine Breite Fläche. Allerdings sind die Copics „pinselartiger“. Stört mich erstmal gar nicht. Denn auch die Touch werden mit der Zeit etwas weicher. Die neue Generation ist übrigens ebenfalls wiederbefüllbar. Ob sich das wirklich lohnt, wird sich zeigen. Denn eigentlich möchte ich einzelne Stifte sowieso früher oder später durch Copics ersetzen. Daher habe ich mal eine Farbkarte erstellt.

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Dabei fällt sofort auf, dass die Farben auf den Kappen der Stifte nicht immer so ganz mit der Realität übereinstimmen. Tut dem Ganzen keinen Abbruch. Ich orientiere mich sowieso lieber an einer Karte, als im Koffer nach der richtigen Farbe zu schauen. Die Farben sind satt, decken allerdings nicht alle beim ersten Mal streifenfrei. Kenne ich von Copics auch nicht anders. Aber auch da ist alles Übungssache 😉 Ein Blender ist übrigens NICHT dabei (auch wenn Amazon das Gegenteil angibt!). Find ich jetzt nicht so schlimm. Geht in den meisten Fällen auch ohne.

Ein paar Bilder habe ich bisher natürlich auch schon gemalt. Übrigens auf Copic-Papier. Ganz wichtig! Nehmt bloß kein druckerpapier! Blutet durch, eure Stifte sind fix leer und die Farben verschmieren. Also bitte nach Markerpapier Ausschau halten. Gibt’s von verschiedenen Herstellern und in unterschiedlichen Preiskategorien.

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So, hier eines der bisherigen Bilderchens. Hab ich schonmal erwähnt, dass ich total der Fan von Ichimaru Gin bin? 😀 Egal, zurück zum Thema und zum Fazit!

Touch Twin marker ♥ Ja, ich kann sie ruhigen Gewissens empfehlen. Ich finde auch nicht, dass sie sonderlich stark nach Alkohol riechen. Da empfinde ich Copics als deutlich strenger. Und zu eben diesen sind Touch einfach ne super Alternative. Klar, für 60 „Stifte“ sicherlich trotzdem nicht billig. (Mein Vater hat mir nen Vogel gezeigt, als ich sie über sein amazon-Konto bestellt hab 😀 Naja…er muss sie ja nicht zahlen ^-^) Also wer Interesse daran hat, mit Markern zu arbeiten, der sollte sich erstmal an dieser Variante probieren. Denn wie gesagt, Copics (zumindest, wenn nicht Ciao draufsteht) sind um ein vielfaches teurer…meiner Meinung aber nicht zwingend um ein Vielfaches besser 😉

Sinn und Nutzen von Gliederpuppen

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Guten Morgen 🙂

Heute mal was über sogenannte „Gliederpuppen“. Sehen in etwa so aus

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Diese „hübschen“, beweglichen Mannequins sollen ganz prima sein zum Zeichnen von Menschen und sollen unnatürliche Posen verhindern. Ist das so?

Zu bekommen sind Gliederpuppen schon für um die 5€ im Bastelgeschäft oder Baumarkt. Die wirklich Guten bekommt ihr eher in Fachgeschäften oder im Internet, welche dann auch schonmal 50€ kosten können. Aber fangen wir an.

Meine Gliederpuppe gehört zu der Sorte „viel zu günstig gekauft“, was sich schnell daran bemerkbar macht, dass sie nicht so beweglich ist, wie man es sich wünscht. In der Praxis bedeutet das einfach, dass viele Posen, die im Kopf herumirren, einfach nicht nachgestellt werden können. Das fängt schon beim Thema sitzen und liegen an. Dafür gibt es spezielle Gliederpuppen, dazu irgendwann mehr.

Aber wie zeichnet es sich denn nun mit einer solchen Hilfe? Gerade für ganz frisch Zeichenbegeisterte sind sie nicht anzuraten, da ich finde, dass es unglaublich schwer ist, von einem realem Objekt abzuzeichnen. Dennoch kann es eine prima Hilfe sein. So ist man ja auch nicht gezwungen, von der kompletten Figur abzuzeichnen, man kann ja auch nur mal schauen, ob das, was man malt, auch natürlich ist oder ob der Arm nicht doch ein wenig verdreht ist. Für den Anfang reicht ein preisgünstiges Objekt wie ich es besitze. Und vielleicht reicht es auch für immer…ich selbst denke zumindest nicht darüber nach, „Elvis“ einzutauschen. Für meine Zwecke reicht er aus.

Eine kleine Pro und Contra-Liste, die euch die Entscheidung etwas vereinfachen soll. Aber denkt bitte daran, dass ich hier nur meine eigene Einschätzung abgeben kann 😉

Pro

– Unnatürliche Posen können vermieden werden.
– Wer keine Ideen hat, dem ist damit gut geholfen.
– Preisgünstige Anschaffung.
– Lässt sich auch gut mit Stoff umhängen, um Faltenwurf gezielt zu trainieren.
– Auch für Schattensetzung bei bestimmten Lichteinflüssen sehr hilfreich.

Contra

– An günstigen Modellen ist die Bewegung an manchen Gelenken etwas eingeschränkt.
– 3D-Objekte sind für viele schwer auf ein Blatt Papier umzusetzen.
– Meistens keine beweglichen Finger.
– Gute Modelle oft sehr teuer.

Nun bleibt nur noch die Frage, ob Gliederpuppen unnötiger Schnickschnack sind oder wirklich eine tolle Hilfe. Aber das darf jeder von euch selbst entscheiden 😉

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Fortschritte in Bildern

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Hallo 🙂

So, wie versprochen, hier eine kleine Auswahl meiner bisherigen Bilder, die im übrigen alle in diesem Jahr entstanden sind. Die Bilder, die ihr seht, sind sozusagen meine Lieblinge. Allerdings, ich muss gestehen, ist kein Bild frei gemalt. Ich hatte für jedes Einzelne eine Vorlage, frei zeichnen ist nicht meine Stärke 😛 Danke an die Google Bildersuche 😀

Als erstes ein Bild vom blutigem Anfang, um euch den Unterschied zu zeigen. Gezeichnet Anfang des Jahres. Okay, Vogelperspektive ist vielleicht auch ne Nummer zu groß gewesen für den Anfang, ich halte das Bild trotzdem in Ehren 😉

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Wie ihr seht, ist das keine Glanzleistung 😀 Das Bild zeigt die junge Zelda aus Ocarina of time.

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Nur ein paar Wochen später ist dieses Bild entstanden, welches lediglich mit Fineliner gemacht wurde (klar, die Outlines waren zuerst mit Bleistift gezeichnet). Das Motiv stammt aus dem Manga zu Ocarina of time und zeigt die epische Szene, in welcher Link das Masterschwert erhält. Ich liebe dieses Bild





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Und schon wieder Zelda 😀 An diesem Bild (vielleicht erkennt jemand die Anspielung?!) habe ich sehr lange gearbeitet. Dieses Exemplar zeigt lediglich die Outlines, ich habe es mir noch ein paar mal kopiert, weil ich es so toll fand, dass ich es sowohl coloriert wie auch schwarzweiß haben wollte. Im nachhinein finde ich, dass Link mopsig aussieht und der Gorone auch etwas seltsam ausschaut. Ich mag das Bild trotzdem, gerade deshalb, weil es so viel Zeit gekostet hat.

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Irgendwo bei Google gefunden, sofort an die Arbeit gemacht. Ich fand die Idee so klasse. Die Verbindung aus meiner Lieblingsspielreihe und einer meiner liebsten Filmreihe – das musste einfach in meine Mappe. Besondere Probleme hatte ich bei dem Auto, ich musste viel korrigieren…aber ich war so motiviert, dass es letztendlich doch ganz gut war 😀

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Warscheinlich das beste Bild, dass in meiner Mappe schläft…in mühevoller Nachtarbeit habe ich dieses Motiv zusammen mit meinem Vater ausgearbeitet. Er hat mir viele Tipps zum schattieren gegeben und das sieht man auch, finde ich. Ohne Papa hätte ich das nie so gezeichnet





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Leider war ich mit der Schattierung etwas geizig, es sollte wie im Original dunkler, dramatischer wirken. Das Bild zeigt ein Motiv aus dem Opening von Elfen Lied. Auch die Hüftgegend ist etwas wuchtig geworden, aber im Großen und Ganzen finde ich es schön. Ich mag das Motiv, es hat so eine komische Wirkung auf mich…es ist so melancholisch…

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Dieses Bild habe ich im Internet gefunden. Das Original war mir etwas zu niedlich, daher habe ich das Gesicht etwas verändert, es sollte etwas erwachsener aussehen. Ich bin erst heute damit fertig geworden, nach sehr, sehr langer Arbeit. Aber ich liebe es einfach, die Arbeit hat sich gelohnt. Selbst mit den Schattierungen bin ich m zufrieden. Einziges Manko ist die Hand, aber mit Händen hab ich es eh nicht so 😀

Wie ihr seht, je mehr ihr zeichnet, umso besser wird das Ergebnis. Übung macht auch hier den Meister. Man sollte immer selbstkritisch bleiben, denn wenn man weiß, wo die eigenen Schwächen liegen, kann man besser darauf eingehen 😉 Außerdem kann man herrlich über sich selbst lachen 😀

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Die Wahl der richtigen Bleistifte

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Hallo ihr Lieben!

Da wurden doch tatsächlich Stimmen laut…ich berichte gar nicht wie versprochen vom Zeichnen…sooooorry, hier kommt schon was 🙂

Wer zeichnen will, kommt nicht um ordentliche Bleistifte herum. Diese müssen gar nicht zwingend sauteuer sein, aber lasst bitte die Griffel von tedi-Stiften…die sind okay für Notizen in der Schule, aber beim Zeichnen machen sie euch nicht glücklich!

Was macht einen guten Bleistift aus? Er darf nicht zu feucht sein (was bei billigen Stiften oft der Fall ist), sonst brechen die euch ewig weg und ihr könnt euch dumm und dusselig spitzen…Achtung! Stifte übrigens auch immer kühl und trocken lagern! Ein Bleistift muss außerdem gut in der Hand liegen, da kommt es auf den einzelnen an. Ich persönlich stehe auf Kriegsfuss mit Stiften mit „Grip“! Oft stellt sich sowas erst nach den ersten Fehlkäufen heraus. Also achtet im Internet auf Rezensionen, die können hilfreich sein.

Ich benutze derzeit am Liebsten meine Palette von „KOH-I-NOOR“. Sieht so aus:

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Die Mappe ist für rund 20 € zu haben und somit auch für Anfänger gut geeignet. Ich bin wirklich total zufrieden, diese Stifte haben mich noch nie im Stich gelassen. Von sehr weicher bis sehr harter Mine ist alles dabei, sodass wirklich alles sehr schön gezeichnet werden kann, von den Schattierungen bis zu den Details. Die „wichtigsten“ Stifte sind meiner Meinung nach übrigens die der Stärke HB (für die grobe Skizze), 3B und 6B für die Schatten sowie 4H für feine Details.

Ach ja…es geht auch mal was schief. Da braucht man dann einen Ratschefummel. Ich bevorzuge Knetradierer. Einfach deshalb, weil sie so anpassungsfähig sind 😀 Und für ein bisschen gute Laune lacht euch jetzt mein Faber Castell an, der für rund 2€ zu bekommen ist 😉

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Später folgt noch eine kleine Übersicht meiner Fortschritte…denn jeder hat mal klein angefangen. Und wenn ihr Spaß am Zeichnen habt, aber es nie was werden will: ihr werdet sehen, mir ging es genauso 😀

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Wie fange ich denn bloß an?

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Hallöchen ihr Lieben! 

Hier also mein erster Beitrag zum Thema „Zeichnen und Malen“, ich hatte es ja versprochen 🙂 Ich bin selber kein großer Künstler, da ich noch nicht lange zeichne, etwa ein halbes Jahr erst. Daher verzichte ich auf umfangreiche Tutorials und erzähle euch lieber etwas über verschiedene Produkte und gebe so ein paar Basic-Tips. Vielen Dank an dieser Stelle an meinen Vater, denn ohne ihn wüsste ich so einiges über’s Zeichnen nicht ♥

Jeder fängt mal klein an, soviel ist klar. Nur wo fängt man am Besten an? Ihr solltet euch erstmal auf Kleinigkeiten beschränken. Wollt ihr lieber zeichnen oder malen? Fangt mit einer Sache an, beides ist ganz klar zu viel für den Anfang.

Wenn ihr euch entschieden habt, geht es daran, für das richtige Equipment zu sorgen. Was braucht man? Was ist eher unnötig? Ich beschränke mich hier erstmal nur auf das Zeichnen, dafür braucht ihr nicht viel. Ihr braucht Papier, Bleistifte, Radiergummi und Anspitzer. Für stinknormale Zeichnungen und Skizzen tut’s das normale Druckerpapier.

Bei Bleistiften solltet ihr auf jeden Fall auf Qualität achten, es müssen keine sauteuren High-End-Produkte sein, aber lasst bitte die Finger von 1€-Stiften aus dem Ramschladen. Stifte mit minderwertiger Qualität können einem den Spaß am Zeichnen mächtig vermiesen, sie brechen ständig ab, haben einen zu hohen Farbabrieb oder fühlen sich beim Zeichnen irgendwie kratzig an. Ich kann euch an dieser Stelle Bleistifte von KOH-I-NOOR empfehlen, die sind nicht allzu teuer und haben meiner Meinung nach eine gute Qualität. Achtet auch darauf, dass ihr verschiedene Härtegrade habt…das ist wichtig, denn man benutzt für Schattierungen andere Bleistifte als für Umrisse. Ich persönlich benutze für Umrisse Bleistifte der Stärke HB, für Schattierungen 4B und 6B und für wichtige Details 8H. B steht für weiche Stifte, H für härtere Stifte.

Was Radiergummis betrifft, solltet ihr euch einen Knetradierer besorgen. Ich benutze einen von Faber Castell, hat in etwa 1,30€ gekostet. Diese Radierer haben den Vorteil, dass sie je nach Bedarf formbar sind und auf dem Papier nicht schmieren, sondern wirklich Farbe entfernen. Und ihr habt auch nicht diese ekelhaften Überreste in Form von kleinen Gummisplittern 😀

Anspitzer…eigentlich egal, was ihr da nehmt. Ich benutze einen aus Metall, aber ich weiß nicht genau, inwieweit es da gravierende Qualitätsunterschiede gibt. Letztendlich muss sowieso jeder für sich die geeigneten Produkte finden.

Wichtig ist auch die Beleuchtung. Tagsüber hat man eigentlich immer ein ganz gutes Licht zum Zeichnen. Solltet ihr aber doch Licht aus der Birne benötigen, achtet darauf, dass es ein eher weißes Licht ist. Gerade, wenn ihr dann irgendwann mit Farbe arbeitet, ist gelbes Licht nicht die beste Wahl.

Wenn ihr alles beisammen habt, könnt ihr anfangen. 🙂 Ob man direkt das freie Zeichnen versucht oder lieber erstmal Bilder abzeichnet, muss jeder für sich selbst herausfinden. Da gibt es kein Patentrezept. Aber im Internet finden sich Tausende von Hilfestellungen, da ist auch sicherlich für euch was dabei! Und seid nicht zu kritisch mit euch selbst, jedes Bild ist ein Fortschritt!!! Besorgt euch ruhig einen Ordner, in den ihr eure Bilder abheftet, so könnt ihr beim Durchstöbern immer genau erkennen, wie sehr ihr euch mit der Zeit verbessert und wo es noch hapert und geübt werden muss.

Ich wünsch euch viel Spaß 🙂

Liebe für alle ♥